Yvonnes Reisen

What a wonderful world!

Kategorie: Asien Seite 1 von 3

Bangalore oder was ich über Palmblattbibliotheken gelernt habe

Die Idee, in meinem kleinen Hotel alle Reisenden zum Frühstück an einen Tisch zu setzen, finde ich schön.

8 Stühle stehen um den runden Tisch, der liebevoll eingedeckt ist. Vermutlich bin ich zu früh, denn ich trinke allein meinen erstaunlich guten Kaffee und knabbere an meinem Toast, bevor ich mich auf den Weg mache.

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Bangalore – oder, wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben

Ein letzter Blick aus der Vogelperspektive auf das Land der Kokospalmen…

… so sollte mein Artikel über Kerala und meine Ayurveda-Erfahrungen beginnen, den ich auf meinem Flug von Kerala nach Bangalore schreiben wollte. Doch es kam ganz anders … wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben – und nicht immer ist das etwas schönes …

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Mumbai – eine Stadt zum Nachdenken

Es ist noch früh am Morgen. Zeit genug, um auf Entdeckung zu gehen, bevor am letzten Tag unserer Pressereise das offizielle Programm startet.

Auf meinem Zettel steht Khotachi Wadi, ein portugiesisches Dorf inmitten von Mumbai und keine fünf Kilometer von meinem Hotel entfernt. Zum Laufen fehlt mir doch ein wenig die Zeit, so spreche ich den ersten Taxifahrer an, den ich am Marina Drive finde. Der wiegelt ab:  dahin zu fahren, würde er mir nicht empfehlen. Aha – dann wohl doch laufen. Ich versuche es wenig später noch einmal bei einem anderen Taxifahrer und erkenne das Problem. Mein Ziel ist zu unbekannt. So nenne ich dem Fahrer den Namen eines Hospitals, was ich in der Gegend ausmache. Von da aus werde ich mein Ziel schon finden.

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Mumbai – Ist es zu stark, bist du zu schwach…

… so schreibt es Meike Winnemuth in „Das große Los“. 2011 ist sie mit einer halben Million Euro Gewinn bei „Wer wird Millionär“ für zwölf Monate auf Weltreise gegangen, jeden Monat in eine andere Stadt. Die Texte ihres Buches kann ich mittlerweile fast mitsprechen, so sehr hat es mich fasziniert. Ich mag ihren spritzigen Stil, ihren Humor und die Fähigkeit, die Dinge auf den Punkt zu bringen.

Mumbai hat die Journalistin zur Verzweiflung gebracht. Ich habe mit ihr gelitten, als sie ihre Wahrnehmung der Stadt schildert – Bettler, die an ihr hängen, sobald sie das Hotel verläßt, Kranke und Alte auf den Gehwegen liegend, der Müll, der Gestank, kurz „Mumbai, der Moloch, der Höllenpfuhl – die schlimmste Stadt von allen.“ So strich ich Indien von meiner Liste und wenn schon Indien, dann niemals, wirklich niemals Mumbai…

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Udaipur – der romantischste Ort Indiens

Vom quirligen Jaipur aus geht es weiter ins 400 Kilometer entfernte Udaipur.

Nach den 3 Mio Einwohner in Jaipur kann man Udaipur mit seinen 450.000 Einwohnern fast schon beschaulich nennen – zumindest was den Altstadt-Kern betrifft. Die Stadt liegt traumhaft von Bergen umrahmt. Das wirklich spezielle an ihr sind die künstlich angelegten Seen, weswegen sie auch als „Venedig des Ostens“ bezeichnet wird.

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Stippvisite in Rajasthan – Jaipur

Das Bundesland, das die Touristen am meisten anzieht, egal ob sie aus dem Inland oder Ausland, ist Rajasthan im Nordwesten Indiens.
Der Grund dafür liegt ganz sicher an den vielen prunkvollen Palästen, mächtigen Forts und Tempeln, die hier zu finden sind.

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Indien – ein leichter Einstieg

Die Einreise in Delhi gestaltet sich sehr einfach, die Fahrt vom Flughafen nach Gurgaon, eine moderne Cyber-City im Süden von Neu-Delhi ist kurz und schon stehe ich unter der Dusche in dem ersten von fünf Hotels, die ich während der Pressereise kennenlernen werde.

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Es ist mal wieder Zeit für ein Abenteuer – Indien

Flughafen Doha – 1:00 Uhr Nachts. Irgendwo zwischen den Welten – 2 Zeitstunden und 6 Flugstunden von zu Hause getrennt, 4 Flugstunden noch bis zu meinem Reiseziel. In wenigen Stunden werde ich in Delhi frühstücken. Wie konnte das passieren?

 

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Nächstes Jahr in Jerusalem

Blauer Himmel, unter uns weiße flauschige Wolken, ab und zu blitzt das Meer durch.

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30.000 Schritte durch die Altstadt Jerusalems

Sonnenschein und blauer Himmel begrüßen mich auch heute morgen, als ich das Hotel verlasse und versprechen einen schönen Tag.

Die „Holy City Tour“ beginnt erst 11 Uhr. Zeit noch ein wenig umherzustreifen.
Ich bummle durch einen der vielen Märkte, als ich fast vor ihm stehe – dem unübersehbaren Merkmal Jerusalems – dem wunderschönen Felsendom mit seinen blauen Mosaiken und dem weithin leuchtenden goldenen Dach. Es bleibt allerdings beim „fast“, denn Freitags ist der Tempelberg den Muslimen vorbehalten, die hier später gemeinsam beten werden.
So beschränke ich mich auf ein weiteres Foto

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