Yvonnes Reisen

What a wonderful world!

Kategorie: Allgemein (Seite 2 von 2)

Kein Tag in Jerusalem

Nun sitze ich nach einem wunderbaren und doch so anderen als geplanten Tag bei einem Glas Rotwein in meinem Jerusalemer Hotel – wieder „zu Hause“ angekommen. Was für ein schönes Gefühl : zu Hause in der Fremde – und genauso empfinde ich es jetzt an meinem „Stammplatz“ seit dem gestrigen Abend. Meine Gedanken schweifen zurück. Bin ich wirklich erst seit 30 Stunden hier ? …

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Tel Aviv in 24 Stunden

Ich sitze im Fernbus nach Jerusalem. Wir stauen uns aus der Stadt hinaus. Die mit einer Stunde angegebene Fahrtzeit ist komplett unrealistisch, aber auch nicht weiter tragisch

Der Vorteil an meinem Rückflug am samstäglichen Shabbat – dem Feiertag, der hier sehr streng gehandhabt wird, ist , dass es keinen Stau geben wird. Der Nachteil, es werden vermutlich  gar keine Busse fahren. Doch das Problem löse ich Samstag.

Jetzt lasse ich erst einmal die letzten 24 Stunden Revue passieren …

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Auf dem Weg nach Tel Aviv

Ich sitze im Flugzeug – einmal mehr. Altvertraut und doch komplett anders.
Denn der Flug bringt mich nach Israel, in das Land, das einem kulturellen Schmelztiegel gleicht, in dem die Gegensätze kaum größer sein könnten und in dem jeder Quadratmeter geschichtsträchtig ist. In ein Land, in dem nicht alles schwarz und weiß zu betrachten ist, sondern viel mehr die Grautöne, die es ausmacht.
Neugierig bin ich auf dieses Land, möchte die Sehnsucht verstehen, die ich, meine Spiritualität wahrnehmend, aber an keine Religion gebunden, nach der heiligsten aller Städte – nach Jerusalem – verspüre.

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Kein Häkchen auf der To-do-Liste – na und?

Fast sechs Wochen ist es her, dass mein Flieger aus Sri Lanka wieder im deutschen Winter gelandet ist.
Viel Zeit also zum ankommen, neue Wege finden, strukturieren, Pläne umsetzen?
Auf jeden Fall … vielleicht … ein wenig … oder doch eher nicht?

Eine Freundin schrieb mir gestern nachmittag : „Was machst du?“ und hat vermutlich nicht im geringsten geahnt, welche Lawine in meinem Inneren sie damit ausgelöst hat. Denn genau zum gleichen Zeitpunkt habe ich mir diese Frage auch gestellt und darüber nachgedacht, wie „wenig ich an dem Tag bisher geschafft habe“. Stimmt das wirklich und wer legt das eigentlich fest?

Zeit für eine kurze Reflektion :

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Glück ist leicht

Seit 2013 habe ich die Kunst des Alleinreisens für mich entdeckt. Begonnen mit einer Ayurveda-Kur in Sri Lanka, wohl behütet und umsorgt, wurde ich immer mutiger, entdeckte London, New York und San Francisco für mich, reiste durch Thailand, fand das Paradies auf Hawaii und wanderte auf dem portugiesischen Jakobsweg von Porto bis an die spanische Atlantikküste. Neben den vielen großartigen Erlebnissen im Außen, war es aber insbesondere eine Reise zu mir selbst. Ich entdeckte die große Chance beim Alleinreisen, mich mit meinen eigenen Wünschen, Träumen und Zielen auseinandersetzen zu können. Ungestört, unzensiert und mit einem tiefen Urvertrauen in mich selbst und in das Universum, dass es gut mir meint, habe ich mich auf meinen eigenen Weg begeben und wurde belohnt mit vielen wunderbaren Glücksmomenten. Seither treibt mich das Fernweh um. Zum Jahresende 2016 habe ich meine Festanstellung 

Unbändig lebendig fühle ich mich auf diesen Reisen und sie haben mich verändert. Nie zuvor war ich so offen für all das, was das Leben zu bieten hat. Glücksmomente, die ich erlebte –beim Anblick des Meeres, dass ich nach langer Wanderung am Horizont erblickte, bei einem Glas Rotwein, der unter dem grünen Blätterdach im Glas funkelte und den ich mit neugewonnenen Freunden auf der Reise trank und bei der Begegnung mit dem Fremden auf meinem Weg, dem ich mich so seelenverwandt fühlte und der mich bei unserem zufälligen Wiedersehen mit dem Satz reich beschenkte „Ich sehe das Glück in deinen Augen“.

Einige der Reisen habe ich in meinen Tagebuch festgehalten.
Lasst euch inspirieren von der Energie, die New York mir gegeben hat, von der Schönheit der Landschaft auf Maui und Kauai, von den bunten Farben Thailands und von der Faszination des Pilgerwegs.

Und ich würde mich freuen, wenn ihr mir auf meinen nächsten Reisen folgt.
Allein – aber nicht einsam

Alles Liebe
Eure Yvonne

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