Yvonnes Reisen

What a wonderful world!

Autor: Yvonne (Seite 1 von 8)

Mit der Independent Voyager einmal über den Atlantik …

Wie treffend fand ich den Namen des Frachtschiffes, das mich nach meiner Weltreise von den USA zurück nach Europa bringt.

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Tasmanien – grüner Smaragd Australiens

Die südlichste Insel Australiens stand von Beginn meiner Reiseplanung an auf meinem Zettel – türkisblaues Meer, dichte Wälder, eine entspannte Bundeshauptstadt und das wohl spannendste Museum Australiens lockten mich an.

 

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Blue Mountains – hike, art and coffee

Auf der Suche nach einer Tour in die Blue Mountains entdecke ich eher zufällig eine neue Kategorie des online-Portal von AirBnB. Neben privaten Unterkünften kann man nun auch Unternehmungen buchen, die von Einheimischen angeboten werden. Und so stoße ich auf Peter de Jong, dessen Kombination einer Wanderung abseits der Touristenströme, dem Besuch einer Galerie gekrönt von Kaffeegenuss mich sehr anspricht.

 

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Sydney- die vermutlich schönste Stadt der Welt (Part 1)

Jedeses Jahr untersucht das britische Nachrichtenmagazin „The Economist“ weltweit 140 Städte darauf, wo es sich am besten lebt. Immerhin haben es drei Städte unter die Top Ten geschafft: auf Platz 1 steht Melbourne (liebe Grüße an Chris), auf Platz 6 Adelaide, Platz 7 belegt Perth. (Die erste deutsche Stadt ist Hamburg immerhin auf Platz 10). Doch wo ist Sydney? Die Stadt, die soviel Lebensfreude und Energie ausströmt, dass mir jetzt in einem Pub in Auckland Downtown sitzend immer noch ganz warm ums Herz werden lässt. So werde ich mir wohl meine eigene Top-Liste der für mich energetischsten Städte erstellen müssen 🙂

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Von Melbourne nach Adelaide – on the (Great Ocean) Road

Flug QF 155 von Melbourne nach Auckland. Tatsächlich sind heute auf den Tag genau vier Wochen vergangen, seit ich meinen ersten Spaziergang auf australischem Boden unternommen habe. Auf Perth an der Westküste folgte die intensive Begegnung mit dem Outback im Herzen des roten Kontinents. Von Melbourne aus ging mein Roadtrip nach Adelaide in South Australia.  Meine Woche Sydney gehört definitiv zu den Höhepunkten meiner Reise, darüber wird später zu berichten sein. Und da ich den Kontinent unter keinen Umständen schon verlassen wollte, hängte ich noch vier Tage auf Tasmanien an.

 

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Melbourne in 36 Stunden

Beim Bummeln durch die verschiedenen Stadtbezirke von Sydney bin ich in Glebe hängengeblieben, in dem in den Straßen die traditionellen Backsteinhäuser von jeder Menge Grün unterbrochen wird. Bunte Restaurants und Buchhandlungen reihen sich aneinander.

Fast hat es etwas dörfliches Flair, gleichzeitig sitzen die Studenten in den Cafés, die konzentriert an ihren Laptops sitzen. Kreativität liegt in der Luft und so reihe ich mich ein, baue meinen mobilen Schreibtisch auf und erinnere mich an meine Tage in Melbourne

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Das Herz Australiens schlägt in den Wüste

Noch völlig verschlafen sitze ich morgens 6 Uhr in der kleinen Maschine von Perth nach Alice Springs, der einzigen größeren Stadt im Zentrum Australiens. Mindestens 1500 Kilometer von allen anderen grösseren Städten entfernt, ist sie eine kleine Oase inmitten der Wüste. Ihre Existenz verdankt die Stadt der Transaustralischen Telegraphenleitung, die 1872 mitten durch die Wüste gelegte wurde. Heute ist Alice Springs das Tor zum Outback und der Startpunkt für meine dreitägige Tour.

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Welcome in Down under

14.000 Kilometer von Deutschland entfernt – sucht man den fünften Kontinent auf dem Globus, dreht man ihn einmal um – und genau da befinde ich mich nun.

An meinem Abreisetag in Hanoi erhalte ich die Nachricht, dass ein Zyklon über Darwin erwartet wird – der  Stadt im Norden, in der ich meine Australientour beginnen will. So fliege ich zunächst zum Drehkreuz Singapur. Noch steht die Entscheidung nicht fest, ob der Weiterflug in der Nacht möglich ist. Der Wetterbericht für die nächsten Tage ist auch nicht wirklich vielversprechend.
Spontan entscheide ich mich für eine Nacht in Singapur und buche meinen Weiterflug am nächsten Tag nach Perth, Hauptstadt von Westaustralien. Dort scheint die Sonne – viel mehr weiss ich nicht .

Und tatsächlich begrüßt Perth mich am Morgen nach meinem Flug mit strahlendem Sonnenschein. Zeitig parke ich meinen Rucksack an der Rezeption meines Hotels und laufe los.

Der Mix aus modernen Gebäuden und kolonialen Gebäuden ist sehr gelungen.

Doch zunächst zieht es mich wie immer zuerst ans Wasser.

Am Ufer des breiten Swan Rivers entdecke ich einen der berühmten schwarzen Schwäne. Die Uferpromenade ist einladend und ich entschließe mich zu einem ausgiebigen Spaziergang in den 400 Hektar großen Kings Park oberhalb des Flusses.

Beim leckeren und wohl verdienten Frühstück ist dann Zeit für etwas Geschichte.

Tatsächlich gehen Archäologen davon aus, dass sich an dieser Stelle schon vor 40 000 Jahre eine Siedlung befand.
Das heutige Perth wurde 1829 von Engländer gegründet, die das Land der Aborigines besetzten. Schiffeweise wurden britische Strafgefangene nach Westaustralien verladen, um die Kolonie aufzubauen. Erst im Einvernehmen mit den Ureinwohnern, kommt es doch bald zu Streit und Kämpfen, bei denen die Aborigines aus dem Siedlungsgebiet vertrieben werden.
Zu richtigen Wachstum kam das Gebiet, als um 1890 das erste Gold geschürft wurde. Heute ist Perth mit 1,8 Millionen Einwohnern die größte Stadt Westaustraliens.

Einige Stunden später nehme ich den Bus zurück in die City, durch die es sich entspannt bummeln lässt.

Spontan beschließe ich am Nachmittag, die nächsten Tage in dieser herrlichen Gegend zu verbringen.
Nur eine knappe Stunde, eine S-Bahn- und eine Busfahrt dauert es, bis ich vor meinem Apartment im benachbarten Fremantle stehe. Was für ein Glücksgriff, in unmittelbarer Nähe zum Strand dieses Kleinod zu ergattern. Auf meine Frage bei der Schlüsselübergabe an meine Vermieterin, wo sich das nächste Einkaufszentrum befindet, nehmen sie und ihre Mann mich direkt mit zum nächsten Supermarkt. Woher ich denn aus Deutschland komme, fragt er mich, um dann wissend zu nicken. Ich schaue ihn verwirrt an. „Klasse Fussballmanschaft“ lautet sein Kommentar, denn er ist Bundesliga-Fan.

Ihr freundliches Angebot, mich spöter wieder aufzupicken und zurückzufahren, lehne ich fröhlich ab. Den Rucksack vollgepackt mit all den Dingen für die nächsten drei Tage laufe ich los. Ein Schreck durchfährt mich, wir haben so entspannt geschwatzt, dass ich nicht auf den Weg geachtet habe. Der Akku meines Smartphones ist leer. Konzentriert begebe ich mich auf den Rückweg, finde die richtige Straße, errate die richtige Haustür und stehe vor den verschiedenen Aufgängen. Ende des Erinnerungsvermögens. Ein freundliches Ehepaar fragt, ob sie helfen können. Ja, ich habe ein Apartment gemietet, ich weiß nur leider nicht mehr, welches.
Die Nummer kenne ich natürlich auch nicht, aber den Namen der Vermieterin. Das hilft und schon packe ich meine Einkäufe in den Kühlschrank und laufe Richtung Strand. Sonnenuntergang knapp verpasst, doch die Färbung des Himmels ist unbeschreiblich. Noch sind ja drei Abende Zeit, um Sonnenuntergang zu gucken…

Nach einem Orga-Sortier-Plan- und Buchtag – Freitag geht es weiter nach Alice Springs und ins Outback – habe ich am nächsten Tag doch schon wieder Lust auf eine Entdeckungstour.

Mit dem Stadtplan bewaffnet, bummle ich durch die Straßen von Fremantle, die von einer ganzen Reihe alter großartigen Gebäude aus der viktorianischen Zeit gesäumt werden.

Warum der Rathausturm gelb markiert ist, erschließt sich mir erst aus gebührender Entfernung- ein Kunstprojekt eines Schweizer Künstlers „Arcs d‘ Ellipses.

Im Fremantle Prison und im Round House bekomme ich einen Überblick über den Beginn der Kolonalisierung und die traurige Geschichte der Strafgefangenen.

Das eigentliche Highlight ist die Natur, schneeweißer Strand, stahlblauer Himmel, saftiggrüne Bäume. Jedes Foto sieht aus, wie mit einem Farbfilter bearbeitet, doch es ist alles echt und ich will mehr davon…

Also miete ich kurzentschlossen für den nächsten Tag ein kleines Auto, um zu den Pinnacles und der Turquios Coast zu fahren. Insgesamt 500 Kilometer liegen vor mir, in Australien ein Katzensprung und ich bin schon ein wenig aufgeregt, wie ich das mit Linksverkehr managen werde.

Noch vor 7 Uhr am nächsten Morgen fahre ich los. Nachdem ich mehrmals statt des Blinkers den Scheibenwischer betätigt habe und das erste mal beim abbiegen auf der rechten statt auf der linken Spur gelandet bin, werde ich langsam innerlich ruhiger. Die Australier sind sehr entspannte Autofahrer und so rolle ich mit ihnen durch den Berufsverkehr durch Perth. Ab dann geht es immer nur geradeaus, bis ich knapp drei Stunden spöter den Nambung Nationalpark erreiche. Mein erstes Highlight des Tages sind die jungen Kängurus, die über den Parkplatz hüpfen.

Minuten später stehe ich staunend am ersten Overlock über die Pinneacles -unzählige Kalksäulen in verschiedenen Formen und Größen sind hier zu sehen und erinnern mich entfernt an die Halong-Bucht nur ohne Wasser.

Die Säulen entstanden vor etwa 500.000 bis 50.000 Jahren auf der aus Quarzsand bestehenden Wanderdüne. Die Brandung des nahen Ozeans zerrieb Muschel- und Schneckenschalen zu feinem Kalk. Es entstanden weiße Kalksande, die zu Sanddünen zusammengeweht wurde. Regenwasser durchdrang den Sand und löste den Kalk. Dieser verfestigt und zementiert sich.


Nur wenige Besucher sind mit mir gemeinsam unterwegs und ich genieße die fast meditative Stimmung des Moments.

Später fahre ich weiter zur Jurian Bay und nach Cervantes, staune über das türkisfarbene Meer und die schneeweißen Strände, bevor ich mich auf die Rückfahrt begebe.

Zum Dinner bin ich mit meiner liebenswerten Vermieterin und ihrer Nachbarin verabredet. Am Hafen von Fremantle lassen wir es uns gut gehen.

Mein Wecker klingelt am nächsten Morgen schon 3:30 Uhr – es geht weiter nach Alice Springs, in das rote Herz des australischen Kontinents …

Fortsetzung folgt

Hanoi und die vietnamesische Seele

Nur einen vollen Tag habe ich noch für Hanoi und den möchte ich intensiv nutzen, um mehr über Land und Leute zu erfahren. Auch  diesmal ist das Universum auf meiner Seite, denn der deutsche Journalist Christian Oster, der seit 15 Jahren in Hanoi lebt, antwortet auf meine kurzfristige email Anfrage direkt.
HanoiKultour bietet neben vielen anderen interessanten Touren auch einen Gang durch Kultur und Geschichte von Hanoi. Seinem heutigen Stadtrundgang darf ich mich anschließen. Und so sind wir zu sechst, die gemeinsam durch Hanoi wandern.

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Halong-Bucht, Vietnam – ein Traum wird wahr

Nach Kambodscha und Laos entschließe ich mich kurzfristig auch nach Vietnam zu reisen. Alle drei Länder wurden einstmals unter dem Begriff „Indochina“ zusammengefasst. Geprägt im Norden durch die Chinesen und im Süden durch Indien waren sie französisches Kolonialreich. Nach ihrer jeweiligen Unabhängigkeit haben sie sich ganz unterschiedlich entwickelt und nun bin ich neugierig auf Vietnam.

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